Putzen ist so ein Thema, das man gerne mal vor sich herschiebt. Ich kenne das nur zu gut. Vor allem im stressigen Alltag. Trotzdem habe ich für mich festgestellt: Wenn ich mir einmal pro Woche bewusst Zeit für bestimmte Bereiche nehme, bleibt mein Zuhause dauerhaft ordentlich und fühlt sich einfach wohler an.
Es geht dabei nicht um Perfektion, sondern um eine Routine, die langfristig funktioniert. Welche Dinge dabei nicht vergessen werden sollten, zeige ich dir hier.
Böden: Oft genutzt und richtig dreckig
Der Boden ist wahrscheinlich der Bereich, der am meisten aushalten muss. Staub, Krümel, Haare oder Straßenschmutz tragen wir unbewusst jeden Tag in die Wohnung. Deshalb ist es wichtig, die Böden mindestens einmal pro Woche gründlich zu reinigen.
Während Staubsaugen und Fegen meist täglich an der Tagesordnung stehen und den groben Schmutz entfernen, solltest du den Boden mindestens einmal in der Woche wischen. Denn erst das sorgt für richtige Sauberkeit. Saubere Böden lassen die gesamte Wohnung direkt ordentlicher wirken und verhindern, dass sich Schmutz dauerhaft festsetzt.
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Badezimmer: Hygiene steht an erster Stelle
Das Badezimmer wird täglich genutzt und ist ein Ort, an dem sich schnell Keime, Kalk und Seifenreste bilden. Ein wöchentlicher Großputz ist hier daher besonders wichtig. Waschbecken, Armaturen, Toilette sowie Dusche oder Badewanne sollten gründlich gereinigt werden.
Auch Spiegel verdienen Aufmerksamkeit, da sie schnell fleckig werden. Wer regelmäßig putzt, beugt nicht nur unangenehmen Gerüchen vor, sondern sorgt auch dafür, dass sich Kalk und Schmutz gar nicht erst festsetzen.
Küche: Mehr Hygiene im Essbereich
In der Küche treffen Hygiene und Alltag direkt aufeinander. Beim Kochen entstehen Spritzer, Krümel und Fettablagerungen, die man im stressigen Alltag leicht übersieht. Einmal pro Woche sollten deshalb Arbeitsflächen, Herd, Spüle und Außenseiten von Küchengeräten gründlich gereinigt werden. Auch der Kühlschrank profitiert von einem kurzen Check. Eine saubere Küche ist nicht nur optisch angenehmer, sondern sorgt auch dafür, dass du dich beim Kochen und Essen wohler fühlst.
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Oberflächen & Möbel: Staubfrei jede Woche
Staub legt sich nahezu unsichtbar auf Möbel, Regale und Fensterbänke. Auch wenn er nicht immer sofort auffällt, kann er die Luftqualität beeinflussen und Möbel ungepflegt wirken lassen. Ein wöchentliches Abwischen der wichtigsten Oberflächen reicht meist schon aus, um dem entgegenzuwirken. Mit einem leicht feuchten Tuch lassen sich Staub und kleinere Verschmutzungen schnell entfernen. Ohne großen Zeitaufwand, aber mit sichtbarem Effekt.
Mülleimer: Achtung, Ekel-Alarm
Der Mülleimer gehört zu den am häufigsten genutzten Dingen im Haushalt und wird trotzdem oft vergessen. Dabei sammeln sich hier nicht nur Abfälle, sondern auch Gerüche und Bakterien.
Einmal pro Woche sollte der Mülleimer gründlich geleert und ausgewischt werden. Gerade in der Küche macht sich das schnell bemerkbar. Wer möchte, kann zusätzlich ein mildes Reinigungsmittel oder Essigwasser verwenden, um Gerüche zu neutralisieren.
Bettwäsche & Handtücher: Frische mit Wohlfühlfaktor
Auch Textilien brauchen regelmäßige Pflege. Bettwäsche und Handtücher kommen täglich mit Haut und Feuchtigkeit in Kontakt und sollten daher wöchentlich gewechselt werden. In frischer Bettwäsche fühlt man sich außerdem richtig wohl, während frische Handtücher einfach hygienischer sind.
Spiegel, Türklinken & Lichtschalter: Oft vergessene Bereiche
Es sind häufig die kleinen Dinge, die den Gesamteindruck beeinflussen. Spiegel zeigen schnell Schlieren und Fingertapser. Auch Lichtschalter und Türklinken werden täglich angefasst und hinterlassen Spuren. Ein kurzes Abwischen einmal pro Woche reicht meist schon aus, um Fingerabdrücke und Schmutz zu entfernen. Diese kleinen Handgriffe sorgen dafür, dass die Wohnung insgesamt gepflegter wirkt.
Regelmäßigkeit verhindert Chaos
Eine saubere Wohnung entsteht nicht durch stundenlange Putzmarathons, sondern durch Regelmäßigkeit. Wer sich einmal pro Woche Zeit für die wichtigsten Bereiche nimmt, spart langfristig viel Aufwand. Mir hilft es, feste Routinen zu haben und dabei nicht zu streng mit mir selbst zu sein. Denn am Ende zählt vor allem eins: Ein Zuhause, in dem man sich wohlfühlt.
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