Es ist mal wieder soweit: Endlich ist der Sommer da und damit auch das lästige Eincremen mit Sonnencreme. Ich habe mich damit abgefunden, dass das bei mir ab jetzt (fast) täglich zur Routine gehört, aber mein Sohn? Der hat da so gar keine Lust drauf. Wie wahrscheinlich so viele andere Kinder.
Mit der Zeit habe ich jedoch einige Tricks entwickelt, die das Eincremen deutlich entspannter machen. Vielleicht findest du ja auch die passende Routine für euren Sommer-Tag?
Ich mache das Eincremen zum Spiel
Der größte Unterschied kam bei uns, als ich aufgehört habe, das Eincremen wie eine Pflichtaufgabe zu behandeln. Stattdessen mache ich ein kleines Spiel daraus. Mal male ich Sonnenpunkte auf Arme und Beine, die mein Kind selbst verreiben darf. An anderen Tagen spielen wir Feuerwehr gegen Sonnenstrahlen, bei dem die Sonnencreme unsere Schutzschicht ist.
Dadurch beschäftigt sich mein Sohn aktiv mit dem Eincremen und hat viel mehr Spaß dabei.
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Ich creme ein, bevor Stress entsteht
Früher habe ich oft erst am Badesee oder kurz vor dem Spielplatz zur Sonnencreme gegriffen. Das war meistens ein Fehler. Mein Sohn wollte natürlich sofort losrennen und hatte keine Geduld mehr. Das endete in 9 von 10 Fällen in großem Gemecker.
Heute creme ich ihn meistens direkt zu Hause ein. Noch bevor Schuhe angezogen oder Taschen gepackt werden. in ruhiger Atmosphäre klappt das viel besser und ich vergesse auch keine Stelle.
Der Sonnencreme-Roller ist mein Geheimtipp
Ein echter Gamechanger bei uns war ein Sonnencreme-Roller (hier z. Bsp. bei Amazon erhältlich*). Seit wir ihn benutzen, geht das Eincremen deutlich schneller und sauberer. Kinder finden den Roller spannend und wollen (und können) sogar selbst mithelfen.
Ich rolle die Sonnencreme einfach direkt über Arme, Beine oder Rücken und verreibe sie danach kurz mit der Hand. Dadurch landet viel weniger Creme daneben und die Hände sind nicht sofort komplett klebrig. Besonders unterwegs oder am Strand finde ich das unglaublich praktisch.
Wie du den praktischen Sonnencreme-Roller selbst herstellen kannst, liest du hier: Sonnencreme-Roller-DIY: Damit gelingt das Eincremen bei Kindern ohne Ärger

Mein Mama-Tipp
Cremt eure Kinder auch im Schatten ein. Das ist zwar nervig, aber auch im Schatten besteht die Gefahr von Sonnenbrand.
Expertin für alles, was das Leben mit Kleinkind einfacher macht
-> Mehr von Caro lesen
Ich lasse mein Kind mitentscheiden
Mein Kind mag es, wenn es einbezogen wird. Deshalb darf es oft selbst entscheiden:
- Welche Sonnencreme wir benutzen
- Wer zuerst eingecremt wird
- Ob er die Creme selbst verteilen möchte
- Welche Körperstellen er alleine schafft
Natürlich kontrolliere ich am Ende alles noch einmal, aber durch das Mitmachen fühlen sich Kinder viel selbstständiger.
Ich nutze einfache Tricks gegen das Gemecker
Manchmal helfen schon Kleinigkeiten. Diese Tricks funktionieren bei uns besonders gut:
Der Spiegel-Trick
Mein Kind darf sich beim Eincremen im Spiegel anschauen. Das lenkt ab und sorgt oft für mehr Gelächter als Gemecker.
Musik beim Eincremen
Ich mache einnfach ein Lieblingslied an. Bis das Lied vorbei ist, sind meistens alle fertig eingecremt.
Wettrennen gegen die Sonne
Ich sage oft scherzhaft: „Schaffen wir es, bevor die Sonne uns erwischt?“ Das motiviert erstaunlich gut.
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Bitte auch ans Nachcremen denken!
Wer sich lange in der Sonne aufhält, muss unbedingt ans Nachcremen denken. Auch, wenn es nervig ist. Besonders beim Spielen oder Schwimmen, kann Schweiß oder Wasser den Sonnenschutz aufheben. Deshalb immer wieder Nachcremen. Am besten versucht ihr feste Rituale daraus zu machen und das Nachcremen mit festen Momenten zu verbinden. Zum Beispiel:
- nach dem Schwimmen
- vor dem Essen
- nach einer längeren Spielpause
Dadurch wird es schnell zur Gewohnheit.
Die Tricks sind keine Garantie
Auch, wenn die Eincreme-Tricks bei uns in den meisten Fällen funktionieren, können bei euch andere Hacks deutlich besser ankommen. Denn bei uns gibt es natürlich auch hin und wieder ordentlich Gemecker. aber manchmal kann ein einfacher Trick wahre Wunder wirken.
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