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Mama-Tipp: Mit der AFFEN-Regel erleichterst du dir den Urlaub

Mutter mit zwei Kleinkindern sitzen im Flugzeug
© Adobe Stock/Sam

Vorab im Video: Geld sparen in den Sommerferien

So wird der Urlaub zu Hause zum großen Spaß für alle.

Die AFFEN-Regel soll Fliegen mit Kleinkind deutlich entspannter machen? Wir verraten dir, was dahinter steckt.

Jetzt bitte nicht falsch verstehen: Ich fliege gerne in den Urlaub, aber seitdem ich Mama bin, ist Fliegen eine meiner größten Herausforderungen. Und manchmal wünschte ich mir, dass ich meinen Sohn beim Einchecken beim Bordpersonal abgeben könnte und nach der Landung wiederbekommen könnte. Doch dem ist leider nicht so.

Seit ich mit einem Kleinkind reise, beginnt das Abenteuer nämlich nicht erst am Urlaubsort, sondern schon am Flughafen. Zwischen Sicherheitskontrolle, Wartezeit und einem Kind, das am liebsten jede Rolltreppe ausprobieren möchte, kann es schnell stressig werden.

Was mir dabei aber seit Kurzem wirklich hilft? Die AFFEN-Regel. Sie klingt lustig, ist aber für mich zu einer kleinen Gedankenstütze geworden, die jede Flugreise und damit auch den Start in den Urlaub entspannter macht.

Die AFFEN-Regel: Ein einfacher Trick für entspannteres Boarding

Als ich zum ersten Mal von der AFFEN-Regel gehört habe, musste ich schmunzeln. Hinter dem lustigen Namen steckt jedoch ein cleverer Boarding-Trick, der vor allem Familien hilft, wenn zwei Erwachsene gemeinsam mit einem Kleinkind reisen. Statt, dass alle gleichzeitig ins Flugzeug steigen und das Kind dort unnötig lange warten muss, werden die Aufgaben einfach aufgeteilt.

A – Aufteilen

Schon bevor das Boarding beginnt, teilen sich die Eltern auf. Ein Elternteil übernimmt das Handgepäck und steigt allein ins Flugzeug. Der andere bleibt mit dem Kind noch im Terminal. So muss sich nicht eine Person gleichzeitig um Gepäck, Kind und das Einräumen kümmern. Jeder hat eine klare Aufgabe, was von Anfang an für mehr Ruhe sorgt.

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F – Früh einsteigen

Der Elternteil ohne Kind nutzt das Familien- oder Priority-Boarding und betritt das Flugzeug als einer der ersten Gäste. Dadurch bleibt genügend Zeit, ohne Hektik den Sitzplatz vorzubereiten und das Handgepäck ordentlich zu verstauen. Gerade wenn mehrere Taschen oder ein Buggy mit an Bord genommen werden, spart das später wertvolle Zeit.

F – Fertig machen

Jetzt wird alles so vorbereitet, dass nach dem Einsteigen möglichst wenig Chaos entsteht. Jacken werden verstaut, Rucksäcke ins Gepäckfach gelegt und alles, was während des Flugs gebraucht wird, griffbereit bereitgelegt. Dazu gehören auf alle Fälle Snacks (denn ohne geht gar nichts), Getränke, Feuchttücher, Kopfhörer, ein Lieblingskuscheltier oder etwas Spielzeug. So muss später niemand mehr lange nach den wichtigsten Dingen suchen.

E – Entspannt warten

Währenddessen bleibt der zweite Elternteil mit dem Kind noch am Gate. Das ist oft der größte Vorteil der gesamten Methode. Statt bereits in der engen Flugzeugkabine auf den Abflug zu warten, kann das Kind sich noch bewegen, laufen oder die Flugzeuge beobachten. Gerade Kleinkinder profitieren davon, ihre überschüssige Energie noch einmal loszuwerden. Die Wartezeit vergeht dadurch sowohl für die Kinder als auch für die Eltern deutlich entspannter.

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N – Nachkommen

Erst kurz bevor das Boarding abgeschlossen ist, steigen der zweite Elternteil und das Kind ins Flugzeug. Der Sitzplatz ist dann bereits vorbereitet, das Gepäck verstaut und alles Wichtige liegt griffbereit. Das Kind muss dadurch deutlich kürzer auf seinem Platz sitzen und die Familie kann sich ohne Stress direkt auf den Flug konzentrieren.

Die AFFEN-Regel klingt im ersten Moment fast zu einfach, um wirklich hilfreich zu sein. Doch gerade diese kleine Veränderung kann den Start in den Familienurlaub deutlich entspannter machen. Weniger Hektik beim Boarding bedeutet oft auch weniger Stress für das Kind und damit auch letztlich für die ganze Familie.

Warum Fliegen mit Kleinkind nicht immer einfach ist

Wer noch nie mit einem Kleinkind geflogen ist, unterschätzt oft, wie viele Herausforderungen dabei zusammenkommen. Schon der Weg zum Gate kann zur Geduldsprobe werden. Während Erwachsene einfach ihrem Weg folgen, möchten kleine Kinder alles entdecken. Jeder Koffer, jede Rolltreppe und jedes Flugzeug am Fenster sind spannender als das eigentliche Ziel.

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Hinzu kommen lange Wartezeiten. Für Erwachsene sind sie vielleicht langweilig, für Kleinkinder oft kaum auszuhalten. Stillsitzen gehört schließlich nicht zu ihren größten Stärken. Im Flugzeug wird es dann häufig noch schwieriger. Die ungewohnte Umgebung, viele fremde Menschen und die Enge können schnell zu Überforderung führen.

Auch der Druck auf den Ohren beim Start oder bei der Landung ist für viele Kinder unangenehm. Sie können noch nicht erklären, was ihnen fehlt, und reagieren deshalb manchmal mit Weinen oder Unruhe. Gleichzeitig spüren viele Eltern die Blicke anderer Passagiere und setzen sich selbst unnötig unter Druck.

Dabei wünschen sich doch alle dasselbe: eine möglichst entspannte Reise.

Genau deshalb lohnt es sich, gut vorbereitet zu sein und gleichzeitig die eigenen Erwartungen etwas herunterzuschrauben. Nicht jede Flugreise verläuft perfekt, aber jede Reise bringt neue Erfahrungen. Mit etwas Gelassenheit, einer guten Vorbereitung und einer Portion Humor werden aus stressigen Momenten oft später die Geschichten, über die man gemeinsam lachen kann.

Am Ende zählt ohnehin nicht, ob alles reibungslos funktioniert hat. Wichtig ist, dass man gemeinsam unterwegs ist und die Vorfreude auf den Urlaub miteinander teilt. Und genau dabei kann eine kleine Eselsbrücke wie die AFFEN-Regel helfen.

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