Den Spargel waschen und die holzigen Enden abschneiden oder abbrechen. Das Abbrechen hat den Vorteil, dass der Spargel genau an der Stelle abbricht, an der die holzige Struktur endet. Nachteil: Es geht dabei mehr Spargel verloren. Die Enden wegschmeißen (oder für eine Suppe aufheben). Den Spargel in ca. 3 cm lange Stücke schneiden. Wasser in einem mittelgroßen Topf zum Kochen bringen, Salz und Zucker hineingeben und den Spargel 8 Minuten bei mittlerer Hitze garen.
In der Zwischenzeit die Schalotten schälen und sehr fein würfen. Ihr könnt dafür auch einen praktischen Zwiebelschneider benutzen (hier Bestseller von Tefal auf Amazon shoppen)*. Den Gemüsefond und die Gemüsebrühe (ihr könnt dazu einfach 2 TL gekörnte Brühe in 400 ml Wasser auflösen) in einen kleinen Topf geben und aufkochen lassen, danach den Herd herunterschalten.
In der Zwischenzeit die Hälfte der Butter in einen großen Topf geben und schmelzen lassen. Die feinen Schalottenwürfel darin glasig dünsten. Tipp: Wenn ihr eine kleine Prise Salz auf die Zwiebeln streut, werden sie schneller glasig.
Piept der Timer nach 8 Minuten, den Spargel abgießen und mit kaltem Wasser abspülen. So bleibt er grün und knackig.
Zurück zu den Schalotten: Sind sie glasig, den abgewogenen Risotto-Reis hinzugeben und ebenfalls unter stetigem Rühren glasig dünsten. Stellt am besten den Herd auf mittlere Stufe, sonst werden Zwiebeln und Reis zu schnell braun. Das solltet ihr vermeiden.
Wenn der Reis etwas durchsichtiger aussieht und er schön nussig duftet, das Ganze mit dem Weißwein ablöschen und warten, bis er verkocht ist. Jetzt sollte der Reis schon etwas cremiger aussehen.
Sobald der Wein verkocht ist, mit einer Kelle die heiße Brühe aus dem kleinen Topf dazugeben – so viel, dass der Reis gerade bedeckt ist. Das Ganze mit einem Holzlöffel langsam verrühren. So lange warten, bis auch diese Flüssigkeit wieder verkocht ist und die nächsten Kellen Brühe dazugießen.
Tipp: Man hört es, wenn die Flüssigkeit verkocht ist und wann neue Flüssigkeit zugegossen werden muss, denn es brutzelt dann lauter.
Auch wichtig: Achtet darauf, dass der Herd nicht zu heiß ist. Das Risotto sollte nur leicht köcheln. Ist der Herd zu heiß, setzt das Risotto schnell an.
Nutzt die Zwischenzeit, in der die Flüssigkeit verkocht bzw. vom Reis aufgesogen wird, um den Parmesan zu reiben. Besonders praktisch sind Reiben mit Auffangbehälter mit Maßeinheiten (gibt's hier günstig bei Amazon*). Damit wisst ihr genau, wie viel ihr noch reiben müsst und die Käsespähne landen direkt im Behälter und verteilen sich nicht in der Küche. Win, win! Zurück zum Risotto: Macht so weiter (aufgießen, gelegentlich rühren und warten, bis die Flüssigkeit verkocht ist), bis die komplette Brühe im Risotto gelandet ist.
Der Risotto-Reis sollte jetzt al dente sein, also leicht bissfest. Ist er noch zu hart, braucht ihr mehr Gemüsebrühe. Ist er für euch perfekt, seid ihr fast fertig: Zum Schluss nur noch die restliche Butter zusammen mit dem geriebenen Parmesan unterrühren und die knackigen Spargelstücke unterheben. Das Risotto auf den Tellern verteilen. Für den besonderen Kick und eine schöne Frische sorgen ein paar Spritzer Zitronensaft. Mit gehackter Petersilie garnieren und frisch gemahlenen bunten Pfeffer darüber streuen. Guten Appetit!