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Blauregen: Diese Fehler kosten dich eine üppige Blüte

Blauregen im Garten.
Blauregen blüht zwischen Mai und Juni und macht gerade dann seinem Namen alle Ehre. Credit: Getty Images

Der wunderschöne japanische Blauregen ist nicht ganz anspruchslos. Welche Fehler du unbedingt vermeiden solltest, erfährst du hier.

Eine der, wie ich finde, schönsten Rank-Pflanzen, die es gibt, ist der japanische Blauregen. Die Kletterpflanze zeichnet sich vor allem durch ihre langen Trauben aus, die mit zahlreichen Schmetterlingsblüten besetzt sind und in diversen Blautönen blühen.

Man findet den duftenden Blauregen mit seinen kräftigen Lianen häufig an Häuserfassaden, Pergolen oder Lauben. Damit Blauregen aber schön und gepflegt bleibt, sollte man ein paar wichtige Fehler unbedingt vermeiden. Welche das sind, verrate ich dir hier.

Fehler #1: Zu viel Dünger

Wer zu viel düngt, tut seinem Blauregen keinen Gefallen. Insbesondere ein sehr stickstoffhaltiger Dünger führt zu vermehrtem Blattwachstum, was die Blütenfülle negativ beeinflusst. Phosphor und Kalium hingegen kann die Pflanze gut gebrauchen, da sie die Blütenbildung unterstützt und die Pflanze stärkt.

Tipp: Es bietet sich an, den Japanischen Blauregen zweimal jährlich im Frühjahr von April bis Mai und im Juli nach der Blüte zu düngen.

Fehler #2: Wenig Sonne

Blauregen benötigt viel Sonne. Er sollte daher einen vollsonnigen Standort haben oder mindestens im Halbschatten gepflanzt werden. Schattige Plätze bekommen der Zierpflanze nicht.

Fehler #3: Keine Rank-Hilfe

Blauregen wächst sehr kräftig und hat dicke Lianen. Allein die Trauben werden etwa 30 Zentimeter lang und können sogar bis zu einem Meter heranwachsen. Dünne Holzspaliere brechen unter der Last schnell. Eine stabile Rank-Hilfe aus Metall oder anderen robusten Materialien ist daher Pflicht.

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Fehler #4: Wurzeldruck unterschätzen

Die imposante Pflanze wird mit den Jahren immer schwerer und bahnt sich mit ihren Trieben ihren Weg. Oftmals wird sie in ihrem Wachstum und vor allem hinsichtlich ihres Gewichts unterschätzt.

Zwar wächst Blauregen langsam, dennoch kann die Pflanze irgendwann so groß werden, dass sie Mauern, Regenrinnen und Fassaden beschädigt. Daher sollte man bereits bei der Pflanzung genau überlegen, wo sich der Blauregen entfalten kann und soll.

Fehler #5: Keine Handschuhe tragen

Blauregen ist in allen Teilen giftig. Insbesondere die Samen sind sehr giftig. Daher sollte man unbedingt Handschuhe tragen, wenn man bei der Gartenarbeit mit Blauregen in Berührung kommt.

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Fehler #6: Kein Schnitt

Japanischer Blauregen muss regelmäßig geschnitten werden, damit er seine Form behält und nicht verwildert. Hierzu sollten die Haupttriebe in Wuchsrichtung beschnitten werden und die kräftigsten Seitentriebe stark zurückgeschnitten werden. Wichtig ist auch, dass man die einzelnen Triebe zusammenbindet, um sie in die richtige Richtung zu lenken.

Übrigens: Grundsätzlich ist Blauregen winterhart. Junge Pflanzen hingegen vertragen keinen Frost. Wer Blauregen im Garten hat, bangt vor allem an den Eisheiligen um die frühblühende Zierpflanze, da die niedrigen Temperaturen für die jungen Knospen ziemlich gefährlich werden können.

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