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Schluss mit Brennnesseln: So entfernst du das Unkraut richtig

Eine Sitzbank ist umgeben von Brennnesseln in einem Garten. Links vorne im Bild befindet sich ein rotes X.
Brennnesseln breiten sich schnell im Garten aus. Credit: Getty Images

Brennnesseln im Garten lassen sich mit ein paar einfachen Tricks leichter entfernen.

In deinem Garten haben sich Brennnesseln breitgemacht und du willst sie wieder loswerden? Kein Problem, wir geben dir die besten Tipps, damit du das Unkraut nachhaltig loswirst.

Brennnesseln manuell entfernen

Brennnesseln wachsen meist an Stellen im Garten, an denen wir sie eigentlich nicht haben wollen. Sie breiten sich schnell aus und ehe man sich’s versieht hat man ein ganzes Brennnessel-Feld. Doch wie wird man sie wieder los?

Die Brennnesseln werden am besten im Frühjahr entfernt, noch bevor sich die ersten Blüten bilden.

Zunächst ist es wichtig, dass du deine Haut schützt und vor der Beseitigung lange Kleidung anziehst. Am besten ziehst du auch gleich längere Handschuhe an, um dich bestmöglich vor den Brennhaaren zu schützen. Bei Tchibo kannst du lange Handschuhe shoppen.*

Die Erde sollte zunächst aufgelockert werden. Greife die Brennnesseln knapp oberhalb der Wurzel und ziehe sie aus der Erde. Eine manuelle Entfernung ist nicht gerade die leichteste Methode, da Brennnesseln oft tiefe Ausläufer in der Erde haben. Um die Rhizome vollständig zu entfernen, ist es daher sicherer, wenn du die Brennnesseln vollständig ausgräbst.

Tipp: Entfernte Brennnesseln sollten nicht auf dem Kompost landen, da sich wegen der Samen hier neue Pflanzen bilden können und erneut ausbreiten.

Brennnesseln auf der Terrasse und zwischen Steinen entfernen

Befindet sich die Brennnessel auf der Terrasse oder zwischen Pflastersteinen am Hauseingang, solltest du die Pflanze zunächst mit kochendem Wasser übergießen. Danach kannst du sie deutlich leichter herausziehen.

Hinweis: Brennnesseln sind ein Anzeichen dafür, dass dein Boden sehr nährstoffreiche ist. Möchtest du Gemüse anpflanzen, ist das in jedem Fall eine sehr gute Nachricht.

Hat sich die Brennnessel bereits großflächig ausgebreitet, hilft nur noch der Folientrick. Hierbei wird die gesamte Fläche mit einer schwarzen Folie abgedeckt, die mindestens ein halbes und bis zu einem Jahr darauf verbleiben sollte. Die Pflanzen bekommen kein Licht mehr und sterben ab.

Achtung: Bei dieser Methode sterben leider auch alle anderen Pflanzen unter der Folie. Das macht also nur Sinn, wenn du eine sehr große Fläche bekämpfen möchtest, bei der es sich fast ausschließlich um Brennnesseln handelt.

Von der Entfernung mit chemischen Mitteln ist abzuraten, da diese auch das Ökosystem im Garten schädigen können und das Erdreich zum Beispiel sauer machen können.

Das kannst du alles mit Brennnesseln machen

Auch wenn die meisten Brennnesseln eher nicht im Garten haben wollen, haben sie auch eine sehr nützliche Seite. Sie enthalten viel Eisen, Vitamin C, Kalzium und Eiweiß.

Auch lesen: Giersch im Garten: So machst du dem Unkraut den Garaus

Du kannst daraus Brennnesseltee oder ein leckeres Pesto herstellen. Brennnesseltee gilt als harntreibend und entwässernd. Zudem wird der Pflanze eine entzündungshemmende Wirkung nachgesagt. Sie soll sich günstig bei Rheuma, Arthrose oder Gelenkbeschwerden auswirken.

Als Brennnesseljauche kannst du aus den Pflanzen zusätzlich ein natürliches Düngemittel herstellen. Zudem sind sie eine wichtige Nahrungsquelle für viele Schmetterlingsraupen und somit auch ökologisch von hohem Nutzen.

Darum entstehen Quaddeln nach dem Kontakt mit Brennnesseln

Jede*r, der schon einmal mit Brennnesseln in Kontakt gekommen ist, weiß, wie unangenehm das sein kann: die Pflanze hat wegen ihrer Brennhaare an den grünen Pflanzenteilen, nämlich einen natürlichen Abwehrmechanismus, die bei Berührung mit der Haut kleine Quaddeln und allergische Reaktionen verursachen.

Grund dafür sind die in Brennnesseln enthaltenen Inhaltsstoffe Acetylcholin, Ameisensäure, Histamin und Serotonin.

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