Ich weiß nicht, wie es dir geht, aber bei uns zu Hause ist die Ameisenplage ausgebrochen. Auf dem Rasen, in den Beeten, sogar im Haus haben es sich die kleinen Krabbler gemütlich gemacht.
Neben Hausmitteln gibt es natürlich auch chemische Sprays, mit denen du die Ameisen loswirst. Doch viele machen bei der Bekämpfung immer dieselben Fehler. Wir sagen dir, welche du unbedingt vermeiden solltest, damit sich das Problem nicht noch verschlimmert.
Eine Übersicht über gängige Hausmittel zur Bekämpfung von Ameisen findest du hier: Was hilft wirklich gegen Ameisen im Garten?
1. Fehler: Ameisen zerdrücken
Ich gebs zu: Wenn ich eine Ameise bei mir im Haus entdecke, begleite ich sie nicht freundlich raus. Sobald ich sie entdecke, wird sie vernichtet. Doch das löst das eigentliche Problem nicht. Ameisen können Duftspuren hinterlassen, die andere Tiere anlocken können.
Besser ist es, mögliche Nahrungsquellen ausfindig zu machen und zu beseitigen sowie die Laufwege gründlich zu reinigen.
Auch interessant: Ameisen auf der Terrasse: So wirst du das Nest schnell los
2. Fehler: Lebensmittel offen stehen lassen
Einer der größten Fehler, der Ameisen anlockt, ist der, dass man Lebensmittel offen stehen lässt. Schon kleine Krümel oder offene Verpackungen reichen aus, damit die kleinen Krabbler den Weg zu dir finden. Besonders Zucker, Süßigkeiten, Obst oder Tierfutter ziehen Ameisen magisch an.
Lebensmittel solltest du deshalb möglichst luftdicht lagern und Oberflächen regelmäßig sauber wischen. Flecken und Essensreste sind sofort zu entfernen.
3. Fehler: Nur sichtbare Ameisen bekämpfen
Wenn du Ameisen bei dir im Garten oder in deinem Haus entdeckst, siehst du lediglich einen kleinen Teil der Krabbler. Das eigentliche Nest befindet sich meist außerhalb der Wohnung, unter Terrassenplatten oder in Mauerritzen.
Wenn du nur die sichtbaren Tiere entfernst, bekämpfst du leider nicht die Ursache. Deshalb solltest du herausfinden, woher die Ameisen kommen und wie sie z. B. ins Haus gelangen.
Lesetipp: Ameisen im Blumentopf? Diese Küchenzutaten vertreiben sie aus der Erde
4. Fehler: Chemische Mittel einsetzen
Chemische Mittel versprechen oft viel, wirken aber vorwiegend nur kurzfristig und lösen das Problem nicht dauerhaft. In Haushalten mit Kindern oder Haustieren solltest du außerdem chemische Mittel nur sparsam einsetzen.
Einfache Maßnahmen wie gründliches Reinigen, das Verschließen von Zugängen oder natürliche Hausmittel wie z. B. Zimt helfen oft deutlich besser.
5. Fehler: Ameisenstraßen ignorieren
Ameisen bewegen sich fast immer auf festen Wegen. Wer diese Ameisenstraße nicht beseitigt, sorgt ungewollt dafür, dass weitere Tiere nachkommen.
Deshalb sollte man Laufwege mit Essigwasser oder Reinigungsmitteln gründlich entfernen, damit die Duftspuren verschwinden.
Auch lesen: Massenhaft Ameisenhügel? So wirst du Ameisen im Garten effektiv los
Geduldig bleiben
Viele erwarten, dass Ameisen innerhalb weniger Stunden verschwinden. Auch wenn der Wunsch danach verständlich ist, leider ist das nicht so. Tatsächlich braucht die Bekämpfung oft etwas Zeit. Wer aber konsequent sauber hält, Zugänge abdichtet und Nahrungsquellen entfernt, wird die kleinen Krabbler meist langfristig wieder los.
Weitere Lesetipps:
