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Franzosenkraut im Garten? So wirst du das hartnäckige Unkraut endlich los

© Adobe Stock/orestligetka

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Franzosenkraut breitet sich im Garten rasant aus und ist schwer wieder loszuwerden. Erfahre, wie du das Unkraut effektiv bekämpfst.

Franzosenkraut, auch als Knopfkraut bekannt, ist eine einjährige Pflanze, die im Sommer (meist ab Juni) ihre typischen Blüten zeigt: kleine, gelbe Köpfchen mit weißen Randblüten. Die Pflanze kann bis zu 40 cm hoch werden und wirkt anfangs ziemlich harmlos. Wer aber nicht rechtzeitig gegen das Unkraut vorgeht, hat schnell das ganze Beet voll damit.

Warum breitet sich Franzosenkraut so schnell aus?

Franzosenkraut ist ein klassisches Samenunkraut, eine einzige Pflanze kann bis zu 100.000 Samen bilden. Diese sind Lichtkeimer und überdauern oft jahrelang im Boden.

Das bedeutet: Selbst wenn du das Unkraut entfernt hast, kann es immer wieder nachkommen, wenn sich noch Samen in der Erde befinden. Sobald der Boden nämlich gestört wird und Licht an die Samen gelangt, geht es von vorne los. Die Samen benötigen nur Sonne und Temperaturen um 20 °C, um innerhalb von 10 bis 14 Tagen zu keimen.

Besonders wohl fühlt sich das Kraut übrigens auf nährstoffreichen, lockeren Böden, also genau dort, wo du zum Beispiel deinen Gemüsegarten anbaust.

Franzosenkraut effektiv loswerden

Der wichtigste Grundsatz lautet: früh handeln und konsequent bleiben. Da es sich ausschließlich über Samen vermehrt, kannst du die Ausbreitung stoppen, wenn du rechtzeitig eingreifst.

1. Früh jäten (am besten vor der Blüte)

Sobald du die Pflanze erkennst, solltest du sie entfernen. Idealerweise schon bevor sie Blüten und Samen bildet.

2. Regelmäßig kontrollieren

Gehe besonders im Sommer alle paar Tage deine Beete durch, um neue Keimlinge möglichst schnell zu erwischen.

3. Pflanze komplett herausziehen

Franzosenkraut lässt sich relativ leicht aus der Erde ziehen. Achte darauf, die ganze Pflanze zu entfernen.

4. Auf die richtige Entsorgung achten

Ganz wichtig: Das Unkraut nicht auf dem Kompost entsorgen! Die Samen können sonst nachreifen und sich später wieder im Garten verteilen. Entsorge das Kraut lieber über den Restmüll. Oder nutze es in der Küche:

Franzosenkraut ist essbar und steckt voller Vitamin C, Eisen, Magnesium und Kalzium. Es kann als frisches Wildgemüse oder im Salat verwendet werden.

5. Boden bedeckt halten

Eine Mulchschicht aus Rindenmulch, Stroh oder Rasenschnitt verhindert, dass Licht an die Samen gelangt und stoppt so die Keimung. Auch eine dichte Bepflanzung aus Bodendeckern kann verhindern, dass sich das Unkraut ausbreitet.

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