Strandurlaub liebe ich. Das Gefühl von warmem Sand unter den Füßen, das Meeresrauschen und Dösen mit bei leichter Brise gehören für mich zum perfekten Sommer einfach dazu. Was ich dagegen überhaupt nicht liebe: Sand auf meinem Handtuch.
Eigentlich mag ich Sand, aber…
Jedes Jahr nehme ich mir vor, entspannter zu werden. Besonders am Strand.
Und dann sitze ich da, klopfe sorgfältig jedes einzelne Sandkorn von meinem Handtuch und freue mich ungefähr drei Sekunden über das Ergebnis. Denn genau in diesem Moment kommt mein Sohn angerannt. Von Kopf bis Fuß paniert wie ein Sandschnitzel. Einmal plumps auf die Decke und meine minutiöse Reinigungsaktion war umsonst.
Eltern sein bedeutet auch loslassen lernen. Oder muss ich das vielleicht gar nicht?
Bei Tchibo habe ich jetzt ein Strand-Gadget entdeckt, das mir zumindest ein kleines bisschen Hoffnung macht: die sandfreie Stranddecke von Tchibo*.
Klingt fast zu schön, um wahr zu sein. Also habe ich genauer hingeschaut.
Kann eine Stranddecke wirklich sandfrei sein?
Der Begriff klingt natürlich erst einmal nach Marketing-Zauberei. Aber das Prinzip dahinter ist tatsächlich nachvollziehbar.
Die Decke besteht aus einem speziellen 3D-Gewebe. Vereinfacht gesagt ist die Oberfläche so aufgebaut, dass Sand von oben durch die Struktur hindurchrieseln kann. Von unten kommt er dagegen nicht so leicht wieder zurück.

Dadurch sammelt sich loser Sand nicht dauerhaft auf der Liegefläche, sondern verschwindet unter die obere Schicht. Zusätzlich sorgt das mehrlagige Gewebe für eine leicht gepolsterte Oberfläche.
Wann funktioniert die Decke besonders gut?
Die ehrliche Antwort: vor allem bei trockenem Sand. Wenn die Kinder gerade am Strand gespielt haben und trockenen Sand auf die Decke tragen, kann dieser durch das Gewebe nach unten fallen. Auch Sand, den man mit der Hand wegwischt, verschwindet leichter als auf einer klassischen Stranddecke.
Wenn kleine und große Strandbesucher aber direkt aus dem Wasser kommen und sich mitsamt ihrer Sandpanade auf die Decke werfen, sieht das anders aus. Nasser Sand klebt und rieselt dann leider nicht einfach durch das Material.
Handtücher sind Sandmagnete
Übrigens sind Frotteehandtücher die denkbar schlechteste Wahl als Unterlage im Sand. Frottee besteht aus unzähligen kleinen Schlingen und diese sind wahre Sandmagnete. Die Körnchen verfangen sich darin und du findest noch Wochen später Sand in der Waschmaschine.
Besser sind Strandmatten aus Stroh oder Kunststoff. Auf ihnen bleibt weniger Sand haften als auf einem Frottee-Handtuch. Dafür sind sie meist deutlich weniger bequem. Wer komfortabel liegen möchte, kann auch eine gepolsterte Picknickdecke mit wasserabweisender Unterseite nutzen.
Auch gut: günstige Yoga- oder Fitnessmatten. Die sind super für Tagesausflüge, wenn der Sand ein bisschen steinig ist. Für den Koffer sind sie auch zusammengerollt leider oft zu sperrig.
Hier gibt es passende Unterlagen für den Strand:
Und dann gibt es noch die absolut sicherste Alternative, um Sand auf der Decke zu vermeiden: Den nächsten Urlaub einfach am Kiesstrand buchen.
In diesem Sinne wünsche ich dir eine wunderschöne Sommerzeit!
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