Wer feines oder dünnes Haar hat, weiß: Volumen ist oft schwer zu erreichen – egal, wie viel Schaumfestiger, Rundbürste oder Ansatzspray zum Einsatz kommt. Statt täglich zum Styling-Tool zu greifen, hilft manchmal ein einfacher, aber effektiver Trick: der richtige Haarschnitt. Eine Frisur, die aktuell besonders angesagt ist und dabei feinem Haar optisch mehr Fülle schenkt, ist der Sliced Bob – auch bekannt als Razor Bob.
Promis wie Keira Knightley oder Lori Harvey zeigen bereits, wie gut die akkurate Bob-Variante aussieht – elegant, modern und gleichzeitig easy zu stylen. Wir erklären dir, was den Look ausmacht, wie der Schnitt funktioniert und worin sich der Sliced Bob von anderen Bob-Frisuren unterscheidet.
Was ist der Sliced Bob – und warum passt er so gut zu feinem Haar?
Der Begriff „Sliced“ bedeutet so viel wie „geschnitten“ oder „angeschnitten“ und das lässt den Sliced Bob clean, aber dennoch voluminös aussehen. Das Besondere: Die Haarspitzen werden stumpf auf eine gleichmäßige Länge gebracht, und zwar nicht mit der Schere, sondern idealerweise mit einem Rasiermesser oder einer Haarschneidemaschine. So fällt das Haar auf einer Linie, wodurch es deutlich kompakter und dichter wirkt.

Vor allem für dünnes Haar ist das ein Vorteil: Die präzise Kante lässt das Haar voller, kräftiger und strukturierter erscheinen. Der Look wirkt elegant, aber keineswegs streng. Auch für alle, die sich einen unkomplizierten Schnitt mit Wow-Effekt wünschen, ist der Sliced Bob ideal.
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So wird der Sliced Bob geschnitten
Ein guter Sliced Bob lebt von seiner Präzision – deshalb ist beim Schneiden Feingefühl gefragt. Die Haare werden in einer klaren, stumpfen Linie gekürzt, meist auf Kinn- oder Schulterlänge. Damit die Kontur besonders gerade fällt, wird häufig mit einem Rasiermesser gearbeitet.

Wichtig ist: Der Schnitt ist nicht fransig oder gestuft, sondern bewusst kompakt und ebenmäßig. Dadurch entsteht dieser charakteristische „Slice“-Look, der beim Styling kaum Aufwand erfordert. Wer möchte, kann die Haarenden minimal ausdünnen lassen, damit sie sich beim Föhnen sanft eindrehen. Besonders bei glattem Haar erzielt man damit einen schönen Effekt.
Vergleich: Was unterscheidet den Sliced Bob von anderen Bob-Frisuren?
Im Gegensatz zu vielen anderen Bob-Varianten verzichtet der Sliced Bob bewusst auf sichtbare Stufen oder Volumenschichten. Beim Choppy Bob zum Beispiel sorgen ausgeprägte Stufen für einen fransigen Look. Ähnlich, aber dennoch anders ist der Curtain Bob: Hier wird der akkurate Long-Bob mit einem sanft fallenden Mittelscheitel kombiniert, der das Gesicht umrahmt – perfekt für weiches Volumen, aber weniger kompakt als der Sliced Bob.
So vielseitig kannst du den Sliced Bob stylen
Der Sliced Bob funktioniert mit glattem Haar genauso gut wie mit soften Wellen – je nachdem, ob du ihn sleek oder lässig tragen möchtest. Für das Styling reicht oft schon ein wenig Hitzeschutzspray, ein Glätteisen* oder eine Rundbürste. Für mehr Volumen kannst du im Ansatz mit einem Volumenspray oder Trockenshampoo arbeiten.
Wer den Undone-Look mag, greift zu einem Textur-Spray oder Sea-Salt-Spray, das die Spitzen betont und dem Schnitt mehr Griffigkeit verleiht.

Für den eleganten Sleek-Look eignen sich Glanzsprays und Glätteisen, um die Linie perfekt zur Geltung zu bringen.
Übrigens: Auch ein tiefer Seitenscheitel kann dem Look sofort mehr Dynamik geben – ideal, wenn du dein Styling schnell verändern willst, ohne direkt einen neuen Schnitt zu wagen.

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