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So findest du die richtige Haarkur für deinen Haartyp (ohne Fehlkäufe!)

© Adobe Stock/st.kolesnikov

Vorab im Video: Fettiges Haar? Dann machst du sicher diese Fehler

Du ärgerst dich über Frizz oder wenig Volumen? Mach Schluss damit und entdecke endlich die passende Pflege für deinen Haartyp.

Die Suche nach der richtigen Haarkur gleicht manchmal der Suche nach dem heiligen Gral. Die Produkte aus der Werbung versprechen „Repair“, „Gloss“, „SOS-Pflege“ – und am Ende fühlen sich die Haare trotzdem irgendwie… meh an. Zu schwer. Zu trocken. Oder zwei Stunden später wieder frizzig.

Was bei einer Freundin Wunder wirkt, kann bei dir dazu führen, dass dein Haar nur noch schwer, stumpf oder sogar schneller fettig wirkt. Und genau da liegt der Knackpunkt: Nicht jede Kur kann alles – und manche sind einfach nicht für deinen Haartyp gemacht.

1) Feines Haar (schnell platt, wenig Volumen)

Feines Haar braucht Pflege – aber bitte leicht. Viele reichhaltige Masken „kleben“ sich zu sehr ans Haar und lassen es schwer wirken.

Achte daher auf leichte Texturen, Beschreibungen wie „Volumen“, „lightweight“, „strengthening“ und Proteine wie Keratin.

Vermeide hingegen zu viele schwere Öle/Butters (Shea, Kokos, Rizinus) als auch „Repair“-Kuren, die sehr reichhaltig sind (außer du blondierst stark).

Produktempfehlung: L’Oréal Paris Elvital Hydra Hyaluronic Mask*

Extra-Tipp aus der Redaktion: Kuren bei feinem Haar am besten nur ab Ohrhöhe auftragen und richtig gründlich ausspülen.

2) Brüchiges Haar (Spliss, Haarbruch, „zieht sich wie Kaugummi“)

Hier reicht Feuchtigkeit allein oft nicht mehr, das Haar braucht Strukturaufbau. Ganz wichtig: Spliss ist nicht „reparierbar“, aber du kannst ihn versiegeln und so verhindern, dass er sich schneller hochfrisst.

Auch wenn es alles andere als gesund klingt, so können Silikone ein echter Segen sein. Ja, Silikon wird verteufelt, weil es die Haare beschwert, indem es sich anlagert. Doch die Forschung bleibt ja nicht stehen. Inzwischen gibt es spezielle wasserlösliche Silikone, die die Haarspitzen versiegeln, ohne sich auf dem Haar anzulagern.

Achte beim Kauf zudem auf Hinweise wie „Repair“, „Bonding“, „Strengthening“. Auch Leave-in-Sealer für die Spitzen sind prima für deine Haare geeignet.

Produktempfehlung: Amika The Kure Bond Repair Mask* (stark pflegend, für strapaziertes Haar super beliebt)

3) Trockenes, sprödes Haar (Frizz, stumpf)

Sprödes oder krauses Haar wirkt oft matt und leblos und zu allem Überfluss kommt oftmals auch noch Frizz dazu. Die Ursache dafür ist meistens stark geschädigtes Haar. Zu viel Hitze, zu viel Reibung und chemische Farbveränderungen hinterlassen schließlich ihre Spuren. Kuren sind daher unerlässlich, um dem Haar wieder einen gesunden und seidigen Glanz zu verleihen. Am besten setzt ihr bei sprödem, widerspenstigem Haar auf stark feuchtigkeitsspendende Kuren.

Achte beim Kauf auf Feuchtigkeits-Booster (Panthenol, Glycerin, Aloe, Hyaluron), glättende Inhaltsstoffe (z. B. pflanzliche Öle, leichte Silikone) und Begriffe wie „Anti-Frizz“ oder „Smooth“.

Produktempfehlung: Kérastase Nutritive Masqueintense*

Tipp: Spüle deine Haare nach der Kur ein paar Sekunden mit kaltem Wasser aus. Das glättet die Oberfläche und bringt mehr Glanz.

4) Schnell fettender Ansatz + empfindliche Kopfhaut + Schuppen

Mit einer empfindlichen Kopfhaut kommen gleich eine ganze Reihe an Haarproblemen: Die Haare fetten sehr schnell nach, die Kopfhaut juckt und ganz oft finden sich auch noch Schuppen im Haar. Hier heißt es also: Überschüssiges Fett ausspülen und die Kopfhaut peelen und mit klärendem Shampoo wieder ins Gleichgewicht bringen.

Wichtig: Wenn es wirklich stark juckt, nässt oder entzündet wirkt, solltest du das lieber mit deiner Hautärztin oder deinem Hautarzt abklären lassen. Weitere Informationen zu Schuppen findest du bei onmeda.de

Produktempfehlung: L’Oréal Elvital Planta Clear Anti-Schuppen Intensiv-Kur*

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