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Sonnencreme fürs Gesicht: Nur mit der „2-Finger-Regel“ ist deine Haut geschützt

Person trägt Sonnencreme auf zwei Finger auf.
Für einen zuverlässigen UV-Schutz, braucht es die richtige Menge Sonnencreme. Credit: Adobe Stock/Anna

Trägst du wirklich genug Sonnencreme im Gesicht auf? Mit der einfachen „2-Finger-Regel“ schützt du deine Haut endlich richtig.

Ich muss zugeben, dass ich beim Thema Sonnenschutz lange Zeit ziemlich geschludert habe. Wenn ich nur kurz raus bin oder es bewölkt war, habe ich meist darauf verzichtet. Dabei ist es gerade bei meinem hellen Hauttyp super wichtig wirklich jeden Tag Sonnencreme aufzutragen.

Doch nicht nur das tägliche Eincremen ist wichtig, sondern auch die richtige Menge. Denn selbst die beste Sonnencreme schützt nicht ausreichend, wenn man zu wenig davon verwendet.

Sonnenschutz: So funktioniert die 2-Finger-Regel

Um dein Gesicht, Ohren und Hals ausreichend einzucremen, empfehlen Dermatolog*innen etwa einen Teelöffel Sonnenschutz zu verwenden. Da ich nicht jeden Morgen einen Löffel aus der Küche holen möchte, nutze ich stattdessen den Trick mit den zwei Fingern. Du kommst nämlich ungefähr auf die gleiche Menge von 1,2 bis 2 ml Sonnenschutz, wenn du jeweils einen großzügigen, durchgehenden Streifen Sonnencreme entlang des Zeige- und Mittelfingers ziehst.

Macht die Reihenfolge bei der Hautpflege einen Unterschied?

Beachte beim Auftragen der Sonnencreme zudem, dass auch die Reihenfolge in deiner Beauty-Routine dafür entscheidend ist, dass der Sonnenschutz richtig wirken kann.

Sonnencreme sollte immer der letzte Schritt der Hautpflege sein, also nach Reinigung, Serum und Tagescreme, aber noch vor dem Make-up. Dabei ist allerdings wichtig, nach jedem Hautpflege-Schritt ein bis zwei Minuten zu warten, damit Seren, Öle, Cremes und Co. jeweils einen stabilen Film bilden können.

Wenn du die Sonnencreme zum Beispiel zu schnell nach deiner Tagespflege aufträgst, kann das die Textur der Sonnencreme beeinflussen und es kann passieren, dass der Schutz auf deiner Hautoberfläche verrutscht oder „pillt“, also kleine Krümel auf der Haut bildet.

Gleiches passiert, wenn du nach dem Sonnenschutz zu schnell zum Make-up greifst. Wenn die Sonnencreme noch nicht richtig gesetzt ist, können Foundation oder Concealer sie verschieben oder teilweise abtragen. Dadurch entstehen mikroskopisch kleine Lücken im Schutzfilm, die man nicht sieht, die Haut aber ungeschützt lassen können.

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