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Unkraut im Garten: Dieser Pflanzen-Trick lässt Giersch (fast) verschwinden

Gewöhnlicher Giersch Nahaufnahme
Giersch lässt sich mit andern Pflanzen bekämpfen. Credit: Adobe Stock/JRG

Giersch gehört zu dem Unkraut, was wirklich nervig ist. Doch mit einem einfachen Pflanzen-Trick machst du Giersch den Gar aus.

Wer einen Garten hat, kennt ihr wahrscheinlich: Giersch. Kaum zeigen sich im Frühjahr die ersten Sonnenstrahlen, breitet er sich schon wieder aus. Auch ich kenne das Unkraut-Problem und habe lange versucht, ihn einfach aus meinem Garten auszureißen. Das hat ehrlich gesagt nur kurz geholfen. Die Wurzeln bleiben oft im Boden und nach ein paar Wochen ist alles wieder grün.

Irgendwann habe ich gemerkt, dass ich den Kampf gegen Giersch so nicht gewinnen kann. Es muss doch auch anders gehen. Und das geht zum Glück auch: Statt den Giersch ständig nur rauszureißen, kann man dem Beet auch starke Pflanzen zur Seite stellen. Es gibt nämlich einige Arten, die den wilden Wuchs bremsen und dem Giersch ordentlich Konkurrenz machen.

Warum ist Giersch so hartnäckig?

Giersch wächst extrem schnell. Seine Wurzeln ziehen sich durch den ganzen Boden und selbst kleine Stücke treiben wieder aus. Besonders wohl fühlt er sich an halbschattigen Stellen mit feuchter Erde. Wenn dort viel freie Fläche ist, übernimmt er schnell die Kontrolle über den Garten.

Deshalb funktioniert eine Sache besonders gut: den Boden dicht bepflanzen.

Diese Pflanzen helfen wirklich gegen Giersch

Storchschnabel

Der Storchschnabel gehört für mich zu den besten Pflanzen gegen Giersch. Er wächst dicht, breitet sich gut aus und nimmt dem Unkraut das Licht weg. Vor allem der Balkan-Storchschnabel ist robust und pflegeleicht. Außerdem blüht er schön und bringt Farbe ins Beet.

Waldsteinie

Die Waldsteinie ist ein echter Geheimtipp. Sie wächst flach, aber sehr dicht. Genau das macht sie so wirksam gegen den Giersch. Im Frühjahr zeigt sie kleine gelbe Blüten und bleibt auch im Winter oft grün. Das Beet sieht also fast das ganze Jahr ordentlich aus.

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Funkien

Funkien lieben schattige Plätze. Ihre großen Blätter decken den Boden gut ab. Dadurch hat der Giersch weniger Platz zum Wachsen. Funkien funktionieren besonders gut unter Bäumen oder an ruhigen Gartenecken. Dort wirken sie fast wie ein natürlicher Teppich.

Elfenblume

Die Elfenblume braucht zwar etwas Zeit, aber wenn sie wächst, dann wächst sie stark. Vor allem im Schatten fühlt sie sich wohl. Ihre Blätter bilden mit der Zeit eine dichte Fläche, durch die Giersch schlechter hindurchkommt. Außerdem braucht sie wenig Pflege.

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Frauenmantel

Frauenmantel passt gut in sonnige bis halbschattige Beete. Die Pflanze wächst buschig und deckt freie Erde schnell ab. Nach Regen sehen die Blätter besonders schön aus, weil die Wassertropfen darauf liegen bleiben.

Was hilft noch gegen Giersch?

Nur Pflanzen einzusetzen, reicht oft nicht sofort aus. Gute Erfahrungen kann man mit folgender Kombination machen:

  • Giersch zuerst gründlich entfernen
  • Wurzeln möglichst komplett ausgraben
  • Danach die Fläche dicht bepflanzen
  • Mulch auf freie Stellen geben
  • Geduldig bleiben

Gerade am Anfang braucht man etwas Geduld und Ausdauer. Aber nach ein bis zwei Jahren wird der Unterschied deutlich sichtbar.

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