Wie oft hast du deinen Föhn morgens schnell beiseitegelegt, das Kabel fix um den Griff gewickelt und ihn in den Badezimmerschrank geschoben? Leider kann genau das dafür sorgen, dass dein Föhn viel früher den Geist aufgibt, als er müsste. Welche typischen Fehler du vermeiden solltest und wie du deinen Haartrockner richtig verstaust, liest du hier.
Fehler Nr. 1: Das Kabel straff um den Föhn wickeln
Wenn du das Kabel stramm um Griff oder Gehäuse ziehst, entstehen Knicke, Spannungen und irgendwann Risse in der Isolierung. Besonders die Stelle, an der Kabel und Gerät verbunden sind, ist empfindlich. Es kann zum Kabelbruch kommen, zu Wackelkontakten und dadurch schließlich zu Überhitzung und im schlimmsten Fall sogar einem elektrischen Schlag.
Besser:
- Wickle das Kabel nur locker um das Gerät oder forme eine große, entspannte Schlaufe.
- Stecke den Stecker nicht als „Fixierung“ unter das Kabel, dadurch entsteht oft erst der Knick, der später bricht.
- Achte darauf, dass das Kabel nicht über harte Kanten gespannt wird.
Fehler Nr. 2: Das Kabel direkt nach dem Benutzen aufwickeln
Nach dem Föhnen ist der Körper des Geräts oft richtig heiß. Wenn du jetzt das Kabel herumlegst, besteht die Gefahr, dass die Kunststoffisolierung anschmort oder sich verformt.
Besser: Warte ein paar Minuten, bis der Föhn vollständig abgekühlt ist, bevor du ihn wieder verstaust.
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Fehler Nr. 3: Du verstaust den Föhn feucht oder in einer zu engen Umgebung
Feuchtigkeit ist der Endgegner von Elektrogeräten. Viele packen ihren Föhn direkt nach dem Duschen in einen Badezimmerschrank oder Kosmetiktasche im Bad, wo jedoch nach dem Duschen die Luftfeuchtigkeit noch ziemlich hoch ist. Das Kondenswasser kann sich dann im Inneren des Föhns absetzen. Durch feuchte Luft und Staub verschmutzt zudem der Filter schneller und das wiederum sorgt dafür, dass der Föhn schneller überhitzt.
Besser: Bewahre deinen Föhn immer an einem trockenen, nicht zu engen Ort mit genügend Luftzirkulation auf, am besten außerhalb vom Badezimmer.
