Als Working-Mom jonglierst du jeden Tag zwischen Arbeit, Familie und Haushalt – und da bleibt wenig Zeit, über Unsichtbares wie Bakterien oder Keime nachzudenken. Aber wusstest du, dass ein paar Handgriffe ausreichen, um deine vier Wände hygienischer zu machen?
Keine Sorge, ich rede hier nicht von stundenlangem Putzen, sondern von smarten Tipps, die leicht in deinen Alltag passen.
#1 Putzschwämme: Kleine Helfer, große Keimfalle
Mal ehrlich – wie oft denkst du daran, deinen Küchenschwamm bzw. Lappen auszutauschen? Wahrscheinlich erst, wenn er komisch riecht, oder? Doch diese kleinen Helferlein können schnell zur wahren Keimschleuder werden und beherbergen teilweise mehr Bakterien als eine Toilette.
Deine schnelle Lösung: Ersetze sie alle zwei Wochen. Wenn du dir das nicht merken kannst, markier dir einfach das Datum auf der Verpackung. Zwischendurch kannst du die Schwämme in die Spül- oder Waschmaschine werfen – das tötet Keime ab und schenkt ihnen ein paar Tage extra.
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#2 Kopfkissen: Dein treuer Schlafbegleiter
Nach einem anstrengenden Tag weißt du, wie wichtig guter Schlaf ist. Aber was, wenn dein Kopfkissen heimlich für Allergien oder Hautprobleme sorgt? Tatsächlich sammeln sich Milben, Hautschuppen und Bakterien in deinen Kissen an. Dermatolog*innen empfehlen, deine Kissen alle ein bis zwei Jahre auszutauschen.
Wenn Neuanschaffungen gerade nicht drin sind, kannst du sie bei hoher Hitze im Trockner keimfrei machen – das ist besonders hilfreich bei Kindern, die zu Hautproblemen neigen. Und denk daran: Bezüge alle zehn bis 14 Tage wechseln.
#3 Schneidebretter: Wer will schon Keime beim Kochen?
Mit Kindern im Haus ist die Küche ein Dauerbrenner. Doch Schneidebretter mit tiefen Kratzern können für frische Lebensmittel zu echten Keimfallen werden. Besonders Bretter aus Kunststoff solltest du nach etwa einem Jahr entsorgen. Holz hält deutlich länger, ist aber nicht keimfrei, wenn es zu stark abgenutzt ist.
Ein einfacher Trick, den du sofort umsetzen kannst: Reinige deine Schneidebretter mit Essig – der desinfiziert zuverlässig. Und schneide Fleisch und Gemüse am besten auf getrennten Brettern. So bist du auf der sicheren Seite, auch wenn’s in der Küche mal wieder schnell gehen muss.
#4 Aufbewahrungsbehälter aus Plastik: Mehr Risiko durch kleine Macken
Kennt ihr das auch? Diese Plastikdosen, in denen du alles von Pausenbroten bis zu den Essensresten des letzten Dinners aufbewahrst, können mit der Zeit ganz schön mitgenommen aussehen. Kleine Kratzer sind dabei nicht nur unschön, sondern auch der perfekte Ort für Keime.
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Und obendrein können Kunststoffe wie BPA in die Lebensmittel übergehen. Der einfachste Plan: Alle sechs bis zwölf Monate die ältesten Plastikbehälter aussortieren und nach und nach durch Glasdosen ersetzen. Die sehen nicht nur schicker aus, sondern sind auch langlebiger und sicherer.
#5 Töpfe und Pfannen: Wenn die Beschichtung nachgibt
Dieser Moment, wenn du siehst, dass sich bei deiner Lieblingspfanne die Antihaftbeschichtung löst – nervig, oder? Aber noch schlimmer: Alte Pfannen können Chemikalien wie PFAS abgeben, die deiner Gesundheit schaden. Klingt dramatisch, ist aber leicht zu lösen.
Sobald du Risse oder Kratzer bemerkst, ist es Zeit für einen Ersatz. Und: Investiere lieber in eine hochwertige Pfanne, die dir länger treu bleibt, als ständig Billigware nachzukaufen. Dein Risotto (und deine Gesundheit) wird es dir danken!
#6 Matratzen: Das Herz deines Schlafzimmers
Wusstest du, dass deine Matratze ein Paradies für Hausstaubmilben ist? Sie ernähren sich von abgestorbenen Hautschuppen und hinterlassen Kot, der Allergien verschlimmern kann. Gerade wenn du selbst oder eines deiner Kids Asthma hast, solltest du hellhörig werden.
Ein Matratzenschoner und regelmäßiges Absaugen sind absolute Basics. Aber irgendwann muss ein Austausch sein – Expert*innen empfehlen, Matratzen nach sieben Jahren zu ersetzen. Bis dahin? Haustiere aus dem Bett verbannen (so schwer das auch fällt!) und keine Taschen oder Klamotten drauflegen, die Dreck mitbringen könnten.
