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Haushalt: Dank diesem Trick endlich weniger Staub wischen

Nahaufnahme einer Hand, die mit einem Putzlapen wischt
Glycerin kann Staub nachhaltig fern halten. Credit: Getty Images

Für viele ist Staub der Endgegner beim Putzen. Doch dieses Hausmittel vertreibt die Staubschicht langfristig und sorgt für tollen Glanz.

Staubwischen gehört für mich zu den Dingen, die ich gerne auf „später“ verschiebe. Ich mache es nie freiwillig, aber irgendwann müssen meine Möbel dran glauben und ich schwinge den Putzlappen. Doch das Blöde am Staubwischen: Du putzt und putzt und putzt, doch der Staub setzt sich nach kurzer Zeit schon wieder ab.

Umso neugieriger war ich, als ich von einem simplen Trick gehört habe. Staub entfernen mit Glycerin. Klingt erstmal nach Chemieunterricht, soll aber wahre Wunder wirken. Also habe ich es ausprobiert und war überrascht.

Was steckt hinter dem Glycerin-Trick?

Ich gebe zu, ich musste erstmal nachschauen, was Glycerin eigentlich genau ist. Es handelt sich dabei um eine klare, leicht sirupartige Flüssigkeit, die Feuchtigkeit bindet. Genau diese Eigenschaft macht man sich beim Putzen zunutze.

Man mischt dazu einfach ein paar Tropfen Glycerin ins Wasser, taucht das Putztuch hinein und wischt los. Das Ergebnis: Der Staub verschwindet nicht nur, sondern setzt sich danach auch langsamer wieder ab. Für jemanden wie mich, der Staub als lästigen Mitbewohner betrachtet, ist das schon ein kleiner Gamechanger.

Erhältlich ist Glycerin übrigens ganz einfach in der Apotheke (zum Beispiel hier bei Shop Apotheke*) oder online bei Amazon*.

Meine Erfahrungen im Alltag

Ich habe den Trick zuerst im Wohnzimmer getestet. Besonders auf Regalen, dem Fernseher und natürlich auf den typischen Staubmagneten. Schon beim Wischen merke ich, dass das Tuch besser über die Oberflächen gleitet. Es fühlt sich fast so an, als würde ich nicht nur reinigen, sondern gleichzeitig eine unsichtbare Schutzschicht auftragen.

Nach ein paar Tagen kommt der eigentliche Aha-Moment. Denn normalerweise sehe ich schon wieder eine feine Staubschicht. Doch dieses Mal: Fehlanzeige. Der Staub legt sich lange nicht so schnell wieder auf die Möbel wie sonst. Ich will nicht behaupten, dass der Staub komplett verschwindet (es wäre zu schön), aber ich muss definitiv seltener zum Lappen greifen.

Auch lesen: Putzen: Mit dem Öl-Essig-Trick bleibt die Wohnung (fast) ewig staubfrei

Die Vorteile von Glycerin beim Putzen

Der größte Pluspunkt ist für mich ganz klar die Zeitersparnis. Wenn ich weniger oft putzen muss, habe ich automatisch mehr Zeit für angenehmere Dinge. Außerdem gefällt mir, dass ich keine aggressiven Reinigungsmittel brauche. Glycerin wirkt fast schon sanft und hinterlässt trotzdem ein sauberes Ergebnis. Gerade für empfindliche Flächen eignet es sich daher perfekt.

Ein weiterer Vorteil: Oberflächen sehen nach dem Wischen oft etwas frischer und glänzender aus.

Die Nachteile von Glycerin beim Putzen

Natürlich hat auch Glycerin seine Nachteile. Ich habe schnell gemerkt, dass weniger hier definitiv mehr ist. Beim ersten Versuch war ich etwas zu großzügig mit dem Glycerin. Das Ergebnis waren leichte Schlieren. Benutzt besser also nur ein paar Tropfen.

Außerdem eignet sich der Trick nicht für jede Oberfläche. Besonders bei Glas oder Spiegeln bin ich vorsichtig geworden, weil sich dort schneller Streifen bilden können. Wie die Fensterreinigung dennoch mit Glycerin funktioniert, kannst du hier nachlesen.

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