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Trockene Kopfhaut im Winter? Hier kommen die hilfreichsten Produkte und Tipps

Frau wäscht sich unter der Dusche die Haare,
Bei juckender und trockener Kopfhaut können milde Shampoos helfen. Gerade im Winter. Credit: Getty Images

Du bist auf der Suche nach einem Shampoo, das deine trockene Kopfhaut schont und pflegt? Hier erfährst du, worauf es bei guten Shampoos speziell für trockene Haut ankommt und welche Produkte sich besonders empfehlen.

Wenn die Kopfhaut streikt, juckt, spannt und der Bad-Hair-Day sich plötzlich täglich meldet, ist das ziemlich frustrierend. Eine trockene, gereizte Kopfhaut macht sich eben bemerkbar – und das gern genau dann, wenn man es am wenigsten gebrauchen kann. Besonders nervig wird es, wenn auch noch Schuppen ins Spiel kommen. Dann heißt es: Ursachen checken und Pflege anpassen.

Der wichtigste Baustein bei trockener Kopfhaut ist tatsächlich dein Shampoo. Ein mildes Produkt kann hier schon ganz viel verändern. Wir verraten dir, worauf du achten solltest und welche Shampoos für trockene Kopfhaut wirklich beliebt sind.

Trockene Kopfhaut: Die häufigsten Ursachen

Eine trockene Kopfhaut ist nicht selten und sie kommt oft nicht allein. Meistens spielen mehrere Faktoren zusammen.

Im Winter zum Beispiel wird die Haut stark beansprucht. Draußen kalte Luft, drinnen Heizungsluft, und dazwischen jede Menge Temperaturwechsel. Das entzieht der Kopfhaut Feuchtigkeit. Dazu kommt Hitze-Styling wie Föhn, Glätteisen oder Lockenstab, das die Haut zusätzlich austrocknet. Auch zu häufiges Waschen bringt die Balance schnell durcheinander.

Nicht zu unterschätzen: Stress. Wenn im Alltag alles drunter und drüber geht, reagiert die Haut – und die Kopfhaut manchmal am heftigsten. Das liegt am Stresshormon Cortisol, das die Erneuerung der Haut bremst. Die Haut wird dünner, empfindlicher und reagiert schneller gereizt.

Typische Auslöser für trockene Kopfhaut sind unter anderem:

  • kalte Temperaturen & Heizungsluft
  • regelmäßiges Hitze-Styling
  • häufiges Haarewaschen
  • Stress & Cortisol
  • gereizte oder empfindliche Hautbarriere

Was tun, wenn die Kopfhaut akut juckt?

Manchmal kommt der Juckreiz ganz plötzlich – und man möchte sich am liebsten sofort kratzen. Doch das verschlimmert die Situation leider oft nur.

Hier hilft ein kleiner Notfallplan:

Kühlung:
Ein kühles, feuchtes Tuch (nicht eiskalt!) beruhigt die Haut sofort.

Wasser-Quick-Fix:
Wenn möglich, kurz mit lauwarmem Wasser über die Kopfhaut spülen.

Hände weg vom Kratzen:
So schwer es ist: Kratzen reizt die Haut nur weiter. Stattdessen lieber die Fingerspitzen sanft aufsetzen und leicht drücken – das wirkt überraschend gut.

Sanft föhnen oder lufttrocknen:
Übermäßige Hitze verstärkt den Juckreiz, also lieber eine Pause einlegen.

Diese Mini-Schritte ersetzen keine langfristige Pflege, können aber in akuten Momenten wirklich helfen.

Shampoo für trockene Kopfhaut: Darauf solltest du achten

Wenn du bisher dein Shampoo hauptsächlich nach Duft ausgewählt hast, kommt jetzt eine kleine Umstellung auf dich zu. Bei trockener Kopfhaut gilt: Alles, was unnötig reizt, lässt du besser weg.

Wichtig ist jetzt ein mildes Shampoo, das die Haut nicht zusätzlich strapaziert. Duftstoffe oder Farbstoffe können hübsch aussehen, sind für die Kopfhaut aber oft Stressfaktoren. Auch Silikone solltest du besser meiden, da sie sich auf der Haut ablagern und Reizungen verstärken können.

Ein pH-neutrales Shampoo ist in dieser Phase ideal. Es unterstützt die Kopfhaut dabei, wieder ins Gleichgewicht zu kommen. Inhaltsstoffe wie Urea, Aloe Vera oder Panthenol spenden Feuchtigkeit und beruhigen irritierte Stellen.

Gut geeignet sind Produkte, die:

  • pH-neutral formuliert sind
  • frei von Duft- und Farbstoffen sind
  • keine Silikone enthalten
  • feuchtigkeitsspendende Wirkstoffe besitzen

Wenn du gerade kein Spezial-Shampoo zur Hand hast, kannst du vorübergehend sogar zu mildem Babyshampoo greifen. Das ist sanft formuliert und enthält in der Regel nur wenige reizende Stoffe.

Shampoo gegen trockene Kopfhaut: Unsere Top 3

Damit du nicht ewig suchen musst, findest du hier drei Produkte, die sich bei trockener oder sensibler Kopfhaut besonders bewährt haben.

1. Dermo Capillaire pH5 Shampoo von Eucerin

Das Shampoo* ist pH-neutral, besonders sanft und ideal für hypersensible Kopfhaut. Es reinigt gründlich, ohne die Haut weiter auszutrocknen, und entfernt gleichzeitig Schmutz, Pollen und andere Partikel. Viele Nutzer:innen lieben außerdem, dass das Haar danach angenehm weich und glänzend fällt.

Hier kannst du das Dermo Capillaire Shampoo von Eucerin für 9,95 Euro bei Amazon finden.* Credit: Amazon/Eucerin

Warum es so beliebt ist:

  • sehr gute Verträglichkeit
  • stärkt die Hautbarriere
  • sanfte Reinigung

2. Dr. Groot Scalp Revitalizing Solution Shampoo

Ein Shampoo*, das bei trockener und empfindlicher Kopfhaut für Erleichterung sorgt. Es kombiniert beruhigende, nährende Inhaltsstoffe wie Rosmarinöl und Biotin, die die Kopfhaut sanft reinigen, Feuchtigkeit spenden und dabei helfen können, Juckreiz und Spannungsgefühl zu reduzieren – ohne starke Tenside oder unnötige Reizstoffe.

Das Dr. Groot Scalp Revitalizing Solution Shampoo ist mit etwa 75 Euro zwar etwas hochpreisiger, aber du findest es bei Amazon.*

Warum es eine gute Wahl ist:

  • mild zur Kopfhaut
  • nährende und beruhigende Wirkstoffe
  • bei Amazon erhältlich

3. Shampoo mit Linolsäuren von Linola

Wenn deine Kopfhaut nicht nur trocken ist, sondern auch richtig juckt, kann dieses Shampoo von Linola* eine echte Erleichterung sein. Die enthaltenen Linolsäuren unterstützen die Hautbarriere und lindern Juckreiz zuverlässig. Es ist außerdem sanft genug für Menschen mit Neurodermitis.

Hier findest du das Linola Shampoo für 25 Euro bei Amazon.* Credit: Amazon/Linola

Gut geeignet bei:

  • starkem Juckreiz
  • sehr trockener Kopfhaut
  • empfindlicher Haut

Wann Kopfhautpflege mehr braucht als Shampoo

Auch wenn das richtige Shampoo super wichtig ist: Manchmal reicht es einfach nicht aus. Dann lohnt sich ein Blick auf zusätzliche Pflege, die speziell für die Kopfhaut entwickelt wurde.

Kopfhaut-Seren sind inzwischen echte Trendprodukte. Sie bringen leichte Feuchtigkeit, beruhigen gereizte Stellen und stärken die Hautbarriere, ohne das Haar zu beschweren. Ideal nach dem Duschen oder zwischendurch auf trockenem Haar.

Sanfte Peelings helfen, abgestorbene Hautschüppchen zu entfernen, damit Feuchtigkeit besser einziehen kann. Hier ist wichtig, auf enzymatische Peelings oder sehr milde Formulierungen zu setzen. Grobe Körnerpeelings sind für die Kopfhaut meist zu viel des Guten.

Schutz im Alltag: Denk auch an kleine Alltagsfallen: enge Zöpfe, straff sitzende Headsets, heiße Duschen. Oft sind es genau diese Gewohnheiten, die die Kopfhaut wieder ins Ungleichgewicht bringen.

Wenn du merkst, dass deine Kopfhaut trotz guter Produkte immer wieder zickt, kann außerdem ein kurzer Check beim Dermatologen sinnvoll sein – einfach, um sicherzugehen, dass nichts anderes dahintersteckt.

Zum Schluss noch etwas Wichtiges

Kopfhaut ist super individuell und das bedeutet: Was für andere funktioniert, muss nicht automatisch für dich passen. Wenn deine Beschwerden trotz milder Pflege anhalten oder sich verschlimmern, lohnt es sich, dermatologische Unterstützung zu suchen. So bekommst du schnell Klarheit und ersparst dir viel Frust.

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